3D-Drucker – Definition – Druckerei-Blog

So funktionier er:

3D-Drucker sind eine spezielle Unterart der Maschinenklasse der digitalen Fabrikatoren. Innerhalb der Klasse der digitalen Fabrikatoren sind die 3D-Drucker die wichtigste Klasse der Teilklasse der additiven, also anhäufenden, aufbauenden Fabrikatoren.

3D-Drucker dienten zunächst vor allem der Herstellung von Prototypen und Modellen, dann der Herstellung von Werkstücken, von denen nur geringe Stückzahlen benötigt werden. So verwendet z. B. der Flugzeughersteller Boeing in dem Kampfjet F-18 Hornet 86 Lasersinterteile.[2]

Einige grundlegende Vorteile gegenüber konkurrierenden Herstellungsverfahren führten und führen zu einer zunehmenden Verbreitung der Technik auch in der Massenproduktion von Teilen. Gegenüber dem Spritzgussverfahren z. B. hat das 3D-Drucken den Vorteil, dass das aufwendige Herstellen von Formen und das Formenwechseln entfällt. Gegenüber allen Material wegnehmenden Verfahren wie Schneiden, Drehen, Bohren hat das 3D-Drucken den Vorteil, dass der Materialverlust entfällt. Meist ist der Vorgang auch energetisch günstiger, weil das Material nur einmal in der benötigten Größe und Masse aufgebaut wird. Siehe hierzu auch: Schnelle Fertigung.

Die wichtigsten Techniken des 3D-Druckens sind das selektive Laserschmelzen und das Elektronenstrahlschmelzen[3] für Metalle und das selektive Lasersintern für Polymere, Keramik[4] und Metalle, die Stereolithografie und das Digital Light Processing für flüssige Kunstharze und das Polyjet-Modeling sowie das Fused Deposition Modeling für Kunststoffe und teilweise Kunstharze.

Die erreichbare Auflösung eines Kunstharz-Druckers beträgt derzeit (Ende 2012) z. B. 0,043 mm in x- und y-Richtung und 0,016 mm auf der z-Achse.

via 3D-Drucker – Wikipedia.

3D-Druck: Was Sie wissen müssen – Trend: 3D-Drucker – Druckerei-Blog

Hast Du bereits einen 3D-Drucker?

In den nächsten Jahren wird 3D-Druck stark an Bedeutung gewinnen. In den USA erfreut sich der 3D-Druck im Consumer-Markt bereits großer Beliebtheit, allmählich wird es auch in Deutschland immer interessanter. Bei gewerblichen Anwendern ist der Trend längst angekommen: Mittlerweile ist es in einigen Branchen bereits üblich, 3D-Drucker einzusetzen. So lassen sich schnell und flexibel Kleinserien oder Prototypen für Spritzguss-Formen erstellen. Industrie-3D-Drucker können sogar Objekte aus Metall, Holz oder Keramik drucken. So werden bereits 3D-Drucker zur Schmuckerstellung eingesetzt, sogar Bauteile für Flugzeugturbinen werden schon mit 3D-Druckern gefertigt.

via 3D-Druck: Was Sie wissen müssen – Trend: 3D-Drucker – Hardware – MACWELT.